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Viele Menschen stehen der Trauer eines Freundes oder einer Angehörigen hilf- und sprachlos gegenüber. Sie wollen zwar Beistand leisten, haben aber Angst, das Falsche zu tun oder zu sagen, und unterlassen es deshalb oft lieber, das Thema überhaupt anzusprechen. Das ist jedoch zumeist nicht hilfreich für den trauernden Menschen. Diese Tipps können dabei helfen, Trauernde zu unterstützen.
Akzeptieren Sie Ihre eigene Hilflosigkeit
Tut man das nicht, rettet man sich oftmals in Floskeln, was in fast jeder zwischenmenschlichen Situation die schlechteste Lösung ist. Und das trifft für die Trauer auch zu. Da ist ein Achselzucken oder ein Seufzer viel besser. Außerdem hilft Ihnen die Akzeptanz Ihrer Hilflosigkeit in dieser Situation auch dabei, sich zu entkrampfen und dem trauernden Menschen natürlicher zu begegnen.
Bleiben Sie natürlich
Der natürliche Umgang mit Trauernden zeigt ihnen, dass sie – auch mit ihrer Trauer – willkommen sind, dass man ein offenes Ohr für sie hat und sie sie selbst bleiben können.
Selbstverständlich sollte man trauernde Menschen nicht mit der eigenen Fröhlichkeit überhäufen, allerdings sollte man sie auch nicht verbergen, sondern einfach normal bleiben.
Gehen Sie auf den trauernden Menschen zu
Viele Menschen sind in ihrer Trauer nicht in der Lage, auf andere zuzugehen, um ins Gespräch zu kommen oder etwas mit ihnen zu unternehmen. Das heißt allerdings nicht, dass sie das nicht möchten.
Deshalb sollten Sie immer mal wieder nachfragen, wie es der trauernden Person geht, ob sie etwas unternehmen möchte etc. Aufdrängen sollten Sie Ihren Beistand freilich nicht.
Hören Sie zu
Sie können es nicht durch Argumentation, Zitate über den Tod etc. schaffen, die Trauer zu lindern. Das erwartet aber auch keiner von Ihnen.
Wichtig ist, dass Sie Anteilnahme und Mitgefühl zeigen. Und das tun Sie am besten durch ein Zuhören, das der anderen Person zeigt, dass Sie in Gedanken bei ihr sind.
